An einem Bild sind immer zwei Leute beteiligt: der Fotograf und der Betrachter.

Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera.
(Gisèle Freund)

Das eine Auge des Fotografen schaut weit geöffnet durch den Sucher,
das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele.
(Henri Cartier-Bresson)

Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten.
(Helmut Newton)

Die Fotografie ist der Todfeind der Malerei,

sie ist die Zuflucht aller gescheiterten Maler, der Unbegabten und Faulen.
(Charles Baudelaire)

Die Tatsache, daß Menschen mit zwei Augen, aber nur einem Mund geboren werden,
läßt darauf schließen, dass sie zweimal soviel sehen als reden sollten.
(Marie Marquise de Svign)

Eine Photographie zeigt nie die Wahrheit.
(Richard Avedon)

Ein Foto sagt nicht länger die Wahrheit. Es schlägt nur eine Möglichkeit vor.
(photokina 2000)

Ein Foto wird meistens nur angeschaut - selten schaut man in es hinein.
(Ansel Adams)

Ein Bild sollte man anschauen - nicht darüber reden.
(Elliott Erwitt)

Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.
(Henri Cartier-Bresson)

Fotografieren bedeutet den Kopf, das Auge und das Herz auf dieselbe Visierlinie zu bringen.
Es ist eine Art zu leben.
(Henri Cartier-Bresson)

Fotografieren ist wie Bogenschiessen:
richtig zielen, schnell schiessen, abhauen.
(Henri Cartier-Bresson)

Ich habe mich nie gefragt was ich da tue, es sagt mir selbst was ich zu tun habe.
Die Fotos machten sich selbst mit meiner Hilfe.

(Ruth Bernhard)

Man muß sich beeilen, wenn man etwas sehen will,
alles verschwindet.
(Paul Cezanne)

Nach meiner Ansicht kann man nicht behaupten, etwas
gesehen zu haben, bevor man es fotografiert hat.
(Emile Zola)

Photographieren ist mehr als auf den Auslöser drücken.
(Bettina Rheims)

Talent ist wichtiger als Technik.
(Andreas Feininger)

Wenn ich die Geschichte in Worten erzählen könnte, brauchte ich keine
Kamera herumzuschleppen.
(Lewis W. Hine)

Wer als Anfänger die Gestaltungsregeln der Fotografie ignoriert, hat keinen Verstand.
Wer sich aber fotolebenslang daran klammert, hat keine Phantasie.
(Detlev Motz)

Wer sehen kann, kann auch fotografieren.
Sehen lernen kann allerdings lange dauern.
(Leica-Werbung)

Ich liebe Symbole. Man fotografiert etwas Banales und gibt es anders wieder.
Die Leute verstehen sofort und sagen:
Ach, so habe ich den Eiffelturm, die Freiheitsstatue noch nie gesehen !
In diesem Moment weißt du, daß du etwas geschaffen hast.
(Peter Turner)

Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.
(Ansel Adams)

Fotografie ist die Trauer über die vergängliche Zeit und das Bedürfnis, einige Augenblicke festzuhalten -
es gibt formale Emotionen, hervorgerufen durch Licht oder Form, sentimentale oder sensuelle,
die durch Menschen ausgelöst werden, und rein intellektuelle.
Die Fotografie kann sie vereinen und daraus neue schaffen ...
Fotografie ist unlösbar mit der Zeit verknüpft, die sie festhält, mit der Zeit, die zwischen den Fingern,
zwischen den Augenblicken zerrinnt, mit der Zeit der Dinge und Menschen,
des Lichts und der Gefühle.
Die Zeit wird nie mehr das sein, was sie war.
(Jeanloup Sieff)

Zu all den Dingen, die wir nicht sehen können, gesellen sich noch die Dinge, die wir nicht sehen wollen,
weil wir uns entschieden haben, sie zu ignorieren. Im Augenblick habe ich zum Beispiel beschlossen,
das Geräusch meines Atems, das Gefühl des Rings an meinem Finger, den Anblick der Brille direkt auf meiner Nase,
ja sogar den der Nase selbst zu ignorieren.
Die Blende einer Kamera und die Pupille sind nicht dazu da, Informationen hereinzulassen,
sondern dazu, welche auszublenden. 
Wer je eine Kamera in der Hand hatte weiss, dass zuviel Information einen genauso blind machen kann wie zuwenig. 
Wenn Sie sich alle neun Sinfonien von Beethoven gleichzeitig anhören wollen, würden Sie nur den Krach hören.
(K.C. Cole)